2 weitere Fragen dazu
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Bei Eismaschinen ist die Materialfrage leichter zu beantworten als bei den meisten Küchengeräten — jedenfalls zur Hälfte.
Der Behälter: erfreulich eindeutig
Alle vier von uns geprüften Kompressorgeräte haben einen Eisbehälter aus Edelstahl. Zwei Hersteller gehen darüber hinaus:
| Gerät | Was der Hersteller zum Behälter sagt | Zu Amazon |
|---|---|---|
Gastroback Mini Gelateria | „Edelstahl 18/10“ — die einzige Legierungsangabe im Feld | nur beim Hersteller |
Gastroback 42900 | „1,5 Liter Edelstahl, spülmaschinengeeignet, korrosions- und säurebeständig“ | nur beim Hersteller |
Severin EZ 7405 | „hochwertiges Volledelstahl-Gehäuse“; Datenblattfeld: gebürstet / silber / Edelstahl | nur beim Hersteller |
Severin EZ 7407 | Datenblattfeld: matt / schwarz / Edelstahl / Kunststoff | nur beim Hersteller |
Bilder: Gastroback (Herstellerbild, Ausschnitt) · Gastroback (Herstellerbild) · Severin (Herstellerbild)
Das Wichtigste in Kürze
- Edelstahlbehälter
- 4 von 4
- Legierung genannt
- 1 von 4
Bemerkenswert ist die letzte Zeile. Severin führt beim kompakten EZ 7407 im selben Feld auch Kunststoff auf, beim größeren EZ 7405 nicht — und sagt bei beiden nicht, WO das Material sitzt. Dasselbe Muster wie bei den Wasserkochern desselben Herstellers: ein Materialfeld ohne Zuordnung.
Der Rührarm: die Stelle, über die alle schweigen
Und hier ist die eigentliche Lücke. Bei jedem dieser Geräte kreist ein Rührarm die gesamte Zubereitung über durch die Masse — eine halbe bis eine ganze Stunde, bei kalten Temperaturen und mit ständigem Kontakt.
Kein einziger der vier Hersteller nennt sein Material.
Das ist deshalb bemerkenswert, weil der Rührarm die größere Kontaktfläche pro Zeit hat als vieles andere: Der Behälter steht still, der Arm bewegt sich durch die ganze Masse. Wer „ohne Plastik“ sucht, meint fast immer genau solche Teile — und findet dazu nichts.
Das Gehäuse ist nicht der Wasserweg
Ein häufiges Missverständnis: Ein „Volledelstahl-Gehäuse“ sagt nichts darüber, was die Eismasse berührt. Es beschreibt die Außenhaut.
Bei der Mini Gelateria ist es umgekehrt aufschlussreich: Das Gehäuse ist laut Bildtitel der Herstellergalerie aus ABS — also Kunststoff — und der Behälter aus Edelstahl 18/10. Genau diese Trennung ist die Auskunft, die man braucht. Außen Kunststoff ist unerheblich; innen zählt.
Was du selbst prüfen kannst
Drei Handgriffe, bevor die erste Portion läuft:
- Behälter herausnehmen und wiegen lassen. Edelstahl fühlt sich deutlich schwerer an als beschichteter Kunststoff und bleibt beim Anfassen kühl.
- Den Rührarm ansehen. Metall oder Kunststoff ist mit bloßem Auge zu unterscheiden — und wenn er aus Kunststoff ist, ist das jetzt bekannt statt vermutet.
- Den Deckel prüfen. Bei allen vier Geräten ist er transparent, also Kunststoff. Er hat Kontakt zur aufsteigenden Kälte und zu Kondenswasser, nicht zur Masse selbst.
Ein Punkt, der mit Plastik nichts zu tun hat und trotzdem hierher gehört
Zwei der vier Hersteller nennen ihr Kältemittel: Gastroback verwendet R600a und gibt beim 42900 sogar die Füllmenge an (23 Gramm) mit dem ausdrücklichen Hinweis, dass es brennbar ist. Severin nennt zu beiden Geräten keines.
Das Kältemittel berührt die Eismasse nie — es läuft in einem geschlossenen Kreislauf. Wer aber auf Materialien achtet, achtet meistens auch darauf, und dann ist es eine Angabe, die man haben will.
Alle vier Geräte mit Noten und vollständiger Matrix stehen in der Bestenliste der Eismaschinen ohne Vorkühlen. Warum es überhaupt nur zwei Bauarten gibt, klärt der Ratgeber Kompressor oder Kühlakku.
Häufige Fragen
Gibt es eine Eismaschine ganz ohne Plastik?
Woraus besteht der Rührarm?
Was bedeutet Edelstahl 18/10?
Ist ein Kunststoffgehäuse ein Problem?
Welches Kältemittel steckt in einer Eismaschine?

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