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Raclette ohne PFAS: einer sagt es zu, einer nennt den Stoff

„PFAS-frei“ steht bei genau einem von sechs Raclette-Herstellern auf der Produktseite — und in seinen 112 Anleitungsseiten kein einziges Mal. Der einzige Hersteller, der den Beschichtungsstoff wirklich benennt, nennt PTFE, und PTFE ist selbst ein PFAS. Was die zwölf Herstellerquellen hergeben, Haus für Haus.

Dr. Michael NiestrojVeröffentlicht 09. September 2026Aktualisiert 09. September 20267 Min. Lesezeit
Gehört zum VergleichRaclette für 8 Personen: 6 Geräte im Vergleich2 weitere Fragen dazu am Ende des Beitrags
Inhalt · 9 Abschnitte
  1. 01Kurz zur Einordnung, ohne Bewertung
  2. 02Was die sechs Hersteller schreiben — und wo
  3. 03Der einzige Hersteller, der den Stoff nennt, nennt einen PFAS
  4. 04Die einzige PFAS-Zusage steht nur dort, wo verkauft wird
  5. 05Ein Markenname ist keine Antwort — der Beschichtungshersteller sagt es selbst
  6. 06Email: fluorpolymerfrei — aber nicht in der deutschen Fassung nachzulesen
  7. 07Die Falle: das Attributfeld beim Händler
  8. 08„Ohne Teflon“ trifft ein Wort, das keiner benutzt
  9. 09Was das für den Kauf heißt

Wer ein Raclette ohne PFAS sucht, sucht eine Auskunft, die fünf von sechs Herstellern gar nicht geben. Und der eine, der sie gibt, gibt sie nur dort, wo verkauft wird.

Wir haben zu den sechs Geräten unserer Bestenliste die Produktseite und die mitgelieferte Anleitung gelesen — zusammen 390 Anleitungsseiten — und diesmal nur eine Frage verfolgt: Welcher Stoff liegt auf der Fläche, und sagt es der Hersteller auch dort, wo er nicht wirbt?

Das Wichtigste in Kürze

Hersteller mit einer Aussage zur Stoffgruppe PFAS
1 von 6
Hersteller, die eine Beschichtungsklasse benennen
5 von 6
Davon auch in der mitgelieferten Anleitung belegt
3 von 6
Treffer für „Teflon“ in 6 Produktseiten und 390 Anleitungsseiten
0

Kurz zur Einordnung, ohne Bewertung

PFAS ist keine einzelne Substanz, sondern eine Sammelbezeichnung für per- und polyfluorierte Alkylverbindungen. PTFE gehört dazu — der Stoff, den man umgangssprachlich Teflon nennt, wobei Teflon ein Markenname ist und kein Werkstoff. Keramische Beschichtungen und Email gehören nicht dazu.

Für diesen Beitrag heißt das: „PTFE“ auf einem Datenblatt ist eine Antwort auf die Frage — nämlich Nein. „Keramik“ ist eine Antwort in die andere Richtung. Ein Markenname ist keine Antwort, und Schweigen erst recht nicht. Was das gesundheitlich bedeutet, steht hier nicht; wir geben wieder, wer was schreibt.

Was die sechs Hersteller schreiben — und wo

GerätAngabe auf der ProduktseiteAuch in der Anleitung?Aussage zu PFAS?Zu Amazon
Rommelsbacher RC 1600Datenfeld „Antihaftbeschichtung: PTFE“, dazu „2-Lagen Antihaftbeschichtung Xylan® Plus“ja — „Grillplatte und Pfännchen sind mit einer hochwertigen Xylan Plus Antihaftbeschichtung ausgestattet“keine — der genannte Stoff gehört selbst zu den PFASPreis auf Amazon prüfenAnzeige
Caso Raclette AirCleanPFAS-freie Antihaft-Keramik-Beschichtung“ für die Platten, „PFAS‑freien, antihaftbeschichteten Pfännchen“nein — auf 112 Seiten kein Treffer für „PFAS“, „Keramik“ oder „beschicht“ja, in drei Blöcken der SeitePreis auf Amazon prüfenAnzeige
Klarstein Sirloin„Antihaftbeschichtete Aluminiumgrillplatte (PTFE)“ und „8 Raclette-Pfännchen mit Antihaftbeschichtung (PTFE)“nein — 28 Seiten, kein Treffer auf „PTFE“ oder „beschicht“keinePreis auf Amazon prüfenAnzeige
Steba RC 4 PLUS„8 emaillierte Pfännchen“; die Platte nur „Antihaft-Druckguss-Grillplatte“ja für die Pfännchen — die Platte nur in der französischen und der niederländischen FassungkeinePreis auf Amazon prüfenAnzeige
Unold Raclette SmokelessGreblon® Antihaftbeschichtung“, Pfännchen „antihaftbeschichtet“ja, aber dem anderen Bauteil zugeordnet: „8 Raclettepfännchen mit Greblon-Antihaftbeschichtung“keine — der Markenname umfasst beide Möglichkeitennur beim Hersteller
Severin RG 2366Datenfeld „Beschichtung: keramisch“, Pfännchen „antihaft-beschichtet“ ohne Klasseja für die Grillplatte: „Grillplatte mit Keramikbeschichtung“keine auf severin.comPreis auf Amazon prüfenAnzeige

Bilder: CASO Design (Herstellerbild) · Klarstein / Chal-Tec (Herstellerbild) · Rommelsbacher ElektroHausgeräte (Herstellerbild) · Severin Elektrogeräte (Herstellerbild) · Steba Elektrogeräte (Herstellerbild) · UNOLD AG (Herstellerbild)

Der einzige Hersteller, der den Stoff nennt, nennt einen PFAS

Rommelsbacher hat das beste Datenfeld in diesem Feld — und liefert damit ausgerechnet das klarste Nein.

Die Produktseite des RC 1600 führt eine eigene Tabellenzeile „Antihaftbeschichtung:“ mit dem Wert „PTFE“. Die Merkmalsliste darüber nennt zusätzlich den Handelsnamen: „Grillplatte mit hochwertiger 2-Lagen Antihaftbeschichtung Xylan® Plus“. Und die mitgelieferte Anleitung wiederholt es — als einziger Hersteller im Feld ausdrücklich für beide Bauteile: „Grillplatte und Pfännchen sind mit einer hochwertigen Xylan Plus Antihaftbeschichtung ausgestattet“.

Wer „ohne PFAS“ sucht, weiß bei diesem Gerät als einzigem sicher, woran er ist. Dass die Antwort Nein lautet, ändert nichts daran, dass es die einzige belegte Antwort ist.

Die einzige PFAS-Zusage steht nur dort, wo verkauft wird

Caso ist der Gegenpol: das einzige Haus im Vergleich, das die Stoffgruppe überhaupt erwähnt. Auf der Produktseite des Raclette AirClean steht „PFAS-frei“ in drei verschiedenen Blöcken — im Beschreibungstext („PFAS-freien Antihaft-Keramik-Beschichtung“), in den Kurzmerkmalen und in der Highlight-Liste, dort einmal ausdrücklich für die Pfännchen und einmal für die Grillflächen.

In der mitgelieferten Anleitung steht davon nichts. Wir haben die 112 Seiten im Volltext durchsucht: „PFAS“, „PTFE“, „Teflon“, „Fluor“, „Keramik“ und „beschicht“ ergeben zusammen keinen einzigen Treffer. Dass das kein Auslesefehler ist, zeigt die Gegenprobe an derselben Datei — „Raclette“, „Pfännchen“, „Grillplatte“ und „reinig“ kommen auf 186 Zeilen vor.

Ein Markenname ist keine Antwort — der Beschichtungshersteller sagt es selbst

Unold nennt für sein Raclette Smokeless keinen Stoff, sondern eine Marke: „Greblon®“. Das klingt nach einer Auskunft und ist keine.

Der Hersteller dieser Beschichtungen, WEILBURGER, führt unter derselben Marke zwei Produktlinien und grenzt sie auf seiner eigenen Startseite gegeneinander ab:

Ob klassische Fluorpolymerbeschichtungen in der CLASSIC-LINE oder die neue PFAS freie Produktreihe Q-LINE.
greblon.com (WEILBURGER), Startseite, abgerufen am 08.09.2026

Der Markenname deckt also beide möglichen Antworten ab. Welche Linie im Raclette steckt, sagt weder die Produktseite noch die 120-seitige Anleitung.

Und hier wird es interessant, denn dasselbe Haus kann es genauer. Für sein belgisches Waffeleisen 48275 schreibt Unold die Linie aus: „GREBLON Q-line Superior“ — die PFAS-freie Reihe, benannt und damit an der Quelle nachprüfbar. Beim Raclette steht sie nicht da. Die Genauigkeit einer Stoffangabe hängt in dieser Branche nicht am Hersteller, sondern am einzelnen Gerät. Was hinter der Q-LINE-Zusage steckt und was sich davon beim Zulieferer bestätigen ließ, steht im Ratgeber zu PFAS in Waffeleisen.

Email: fluorpolymerfrei — aber nicht in der deutschen Fassung nachzulesen

Steba nennt seine Pfännchen „emailliert“. Email ist ein eingebrannter Glasüberzug: eine Beschichtung, aber kein Fluorpolymer und damit außerhalb der PFAS-Frage. Es ist die einzige derartige Oberfläche im geprüften Feld.

Über die Grillplatte desselben Geräts sagt die Produktseite nichts Stoffliches: Sie heißt dort „Antihaft-Druckguss-Grillplatte“, im Beschreibungstext „antihaftbeschichteten-Grillplatte“. Träger benannt, Schicht nicht.

Die Anleitung beantwortet es — aber nicht auf Deutsch. Derselbe Reinigungssatz steht dort in mehreren Sprachen, und er hat je nach Sprache einen anderen Umfang:

SprachfassungWas der Satz als emailliert bezeichnet
deutsch„die emaillierten Gourmet-Pfännchen, die Grillplatte und die Stahlgusspfanne in Spüllauge reinigen“ — nur die Pfännchen bekommen das Wort
französisch„les poêlons émaillés Gourmet et la plaque émaillée du grill“ — die emaillierten Pfännchen und die emaillierte Grillplatte
niederländisch„de geëmailleerde gourmetpannetjes en de geëmailleerde grillplaat“ — dieselbe Zuordnung wie im Französischen

Zwei von drei Sprachfassungen einer einzigen Anleitung schreiben der Grillplatte dieselbe Oberfläche zu wie den Pfännchen. Die deutsche Fassung lässt das Adjektiv an dieser Stelle weg — dasselbe Dokument, derselbe Absatz, weniger Auskunft.

Für die Frage dieses Beitrags ist das mehr als eine Kuriosität: Es ist der einzige Hinweis im ganzen Material darauf, dass Stebas Grillplatte kein Fluorpolymer trägt, und ein deutscher Leser bekommt ihn nicht zu sehen.

Die Falle: das Attributfeld beim Händler

Bei der ASIN-Prüfung dieser Geräte ist uns ein Feld aufgefallen, das die Frage scheinbar beantwortet und dabei dem Hersteller widerspricht.

Amazon führt in den Produktdetails ein Attribut „Material Typ frei“. Beim Rommelsbacher RC 1600 steht dort „PTFE-frei, BPA-frei, PFOA-frei“ — bei genau dem Gerät, dessen Hersteller im eigenen Datenfeld „Antihaftbeschichtung: PTFE“ angibt und dessen Anleitung die Xylan-Plus-Schicht für Platte und Pfännchen bestätigt. Beides kann nicht stimmen.

Beim Severin RG 2366 steht im selben Feld „BPA-frei, PTFE-frei, PFOA-frei“, und eine Markenkachel auf derselben Seite wirbt mit „PFAS-freie Beschichtung“. Auf Severins eigener Produktseite kommt das Wort „PFAS“ kein einziges Mal vor; dort steht als Klasse nur „keramisch“, und die Anleitung ordnet die Keramikschicht ausdrücklich der Grillplatte zu.

„Ohne Teflon“ trifft ein Wort, das keiner benutzt

Die zweite verbreitete Suchform lautet „Raclette ohne Teflon“. Sie führt ins Leere, und zwar wörtlich: In allen zwölf Quellen — sechs Produktseiten und sechs Anleitungen mit zusammen 390 Seiten — kommt „Teflon“ null Mal vor.

Das ist kein Zufall. Teflon ist ein eingetragener Markenname für PTFE-Erzeugnisse; Gerätehersteller schreiben stattdessen „PTFE“, einen Handelsnamen wie Xylan Plus, einen Markennamen wie Greblon oder gar nichts. Wer nach dem Markennamen sucht, sucht nach einem Wort, das in den Unterlagen nicht steht — und findet dann Händlertexte statt Herstellerangaben.

Was das für den Kauf heißt

  • Eine Zusage gibt es, aber nur an einer Stelle. Caso ist das einzige Haus im Vergleich mit einer PFAS-Aussage — und die steht ausschließlich auf der Verkaufsseite, nicht in der Anleitung.
  • Die vollständigste Auskunft ist zugleich ein Nein. Rommelsbacher benennt PTFE im Datenfeld, den Handelsnamen in der Merkmalsliste und wiederholt beides in der Anleitung für Platte und Pfännchen. Wer PFAS ausschließen will, hat hier den klarsten Grund, es nicht zu nehmen — und die einzige Angabe, auf die man sich stützen kann.
  • Wer eine Oberfläche ohne Fluorpolymer will, kommt bei den emaillierten Pfännchen von Steba am weitesten. Zur Grillplatte desselben Geräts muss man dafür die französische oder niederländische Fassung der Anleitung lesen.
  • Ein Markenname beantwortet nichts. Greblon umfasst eine Fluorpolymer- und eine PFAS-freie Linie; welche verbaut ist, sagt Unold beim Raclette nicht — beim eigenen Waffeleisen dagegen schon.
  • Die Marke ist nicht die Antwort, das Modell ist es. Innerhalb von Rommelsbacher trägt ein Gerät PTFE und das nächste Keramik, im selben Datenfeld.
  • Das Attributfeld beim Händler ist keine Quelle. Es sagt bei zwei Geräten „PTFE-frei“, obwohl der eine Hersteller PTFE ausdrücklich angibt und der andere zur Stoffgruppe schweigt.

Ob es die Pfännchen überhaupt ganz ohne Schicht gibt und warum die Natursteinplatte diese Frage nicht löst, steht im Ratgeber zu Pfännchen ohne Beschichtung. Alle sechs Geräte mit Noten, Gewichten und der vollständigen Rechnung stehen in der Bestenliste der Raclettes für 8 Personen.

Häufige Fragen

Gibt es ein Raclette ohne PFAS?
Von den sechs Geräten unseres Vergleichs wird genau eines so beworben: Caso schreibt für das Raclette AirClean „PFAS-freie Antihaft-Keramik-Beschichtung“ für die Grillflächen und „PFAS‑freie, antihaftbeschichtete Pfännchen“ — an drei Stellen der Produktseite. In der mitgelieferten Anleitung steht davon nichts: Auf 112 Seiten kommen „PFAS“, „Keramik“ und „beschicht“ kein einziges Mal vor, während dieselbe Datei „Raclette“, „Pfännchen“, „Grillplatte“ und „reinig“ auf 186 Zeilen führt — die Lücke ist also echt und kein Lesefehler. Alle anderen fünf Häuser machen zur Stoffgruppe gar keine Aussage. Widerlegt ist Casos Zusage damit nicht; belegt ist nur, dass sie ausschließlich dort steht, wo verkauft wird.
Welches Raclette hat kein PTFE oder Teflon?
Sicher sagen lässt sich das bei keinem der sechs Geräte, und bei einem lässt sich das Gegenteil sagen. Rommelsbacher gibt für den RC 1600 im Datenfeld „Antihaftbeschichtung: PTFE“ an und bestätigt es in der Anleitung mit dem Satz „Grillplatte und Pfännchen sind mit einer hochwertigen Xylan Plus Antihaftbeschichtung ausgestattet“ — PTFE gehört zur PFAS-Familie. Klarstein schreibt PTFE für Aluminiumplatte und Pfännchen auf die Produktseite, sagt in seiner 28-seitigen Anleitung aber nichts dazu. Caso und Severin nennen eine keramische Klasse, Steba nennt Email, Unold nur einen Markennamen. Das Wort „Teflon“ selbst kommt in keiner der zwölf Quellen vor — es ist ein Markenname für PTFE-Erzeugnisse, den die Gerätehersteller nicht benutzen.
Was bedeutet „Greblon“ auf einem Raclette?
Es ist ein Markenname des Beschichtungsherstellers WEILBURGER und für sich genommen keine Stoffangabe. Der Hersteller führt unter dieser Marke zwei Linien und grenzt sie auf seiner eigenen Startseite ab: „Ob klassische Fluorpolymerbeschichtungen in der CLASSIC-LINE oder die neue PFAS freie Produktreihe Q-LINE.“ Der Name deckt also beide möglichen Antworten ab. Unold nennt beim Raclette Smokeless nur „Greblon“, ohne Linie — weder auf der Produktseite noch in der 120-seitigen Anleitung. Für sein Waffeleisen 48275 schreibt dasselbe Haus die Linie dagegen aus: „GREBLON Q-line Superior“. Die Genauigkeit hängt hier am Gerät, nicht am Hersteller.
Warum steht bei Amazon „PTFE-frei“ und beim Hersteller „PTFE“?
Weil es zwei verschiedene Arten von Angabe sind. „Material Typ frei“ ist ein Katalogattribut des Händlers, kein Datenblattwert des Herstellers. Beim Rommelsbacher RC 1600 steht dort „PTFE-frei, BPA-frei, PFOA-frei“ — bei genau dem Gerät, für das Rommelsbacher selbst „Antihaftbeschichtung: PTFE“ angibt und die eigene Anleitung die Xylan-Plus-Schicht für Platte und Pfännchen nennt. Beim Severin RG 2366 steht dasselbe Feld auf „PTFE-frei“ und eine Markenkachel wirbt mit „PFAS-freie Beschichtung“, während Severins eigene Produktseite das Wort „PFAS“ nicht ein einziges Mal enthält. Wer die Beschichtung wissen will, liest das Datenfeld des Herstellers und danach die mitgelieferte Anleitung.
Sind emaillierte Raclette-Pfännchen PFAS-frei?
Email ist ein bei hoher Temperatur eingebrannter Glasüberzug und kein Fluorpolymer — es fällt damit nicht in die PFAS-Gruppe. Im geprüften Feld nennt genau ein Hersteller seine Pfännchen so: Steba, gleichlautend auf der Produktseite („8 emaillierte Pfännchen“) und in der Anleitung. Zur Grillplatte desselben Geräts steht auf der Produktseite nur „Antihaft-Druckguss-Grillplatte“, also der Träger ohne Schicht. Aufgelöst wird das erst in der Anleitung — und dort nur in zwei ihrer Sprachfassungen: Die französische spricht von „la plaque émaillée“, die niederländische von „de geëmailleerde grillplaat“, während die deutsche Fassung an derselben Stelle nur die Pfännchen emailliert nennt und die Grillplatte ohne Adjektiv aufzählt.
Gehört zum VergleichRaclette für 8 Personen: 6 Geräte im Vergleich„Für 8 Personen“ ist bei diesen Geräten fast immer eine Pfännchenzahl und fast nie eine Fläche. Zwei Hersteller veröffentlichen praktisch dieselbe Grillfläche — 840 gegen 841 cm² — und kommen damit auf verschiedene Personenzahlen.Zum Vergleich

2 weitere Fragen dazu

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Michael verantwortet Warenrat redaktionell und technisch. Sein Ansatz kommt aus der Softwareentwicklung und der Datenanalyse: Eine Kaufempfehlung ist nur so viel wert wie die Rechnung dahinter. Deshalb steht bei jedem Gerät offen, welche Kriterien mit welchem Gewicht in die Note eingeflossen sind und woher jede Zahl kommt — Herstellerangabe, Norm, Bedienungsanleitung, zitierter Fremdtest oder eigene Messung. Und wenn eine Einschätzung falsch war, wird sie sichtbar korrigiert statt still überschrieben.

Wie dieses Urteil entstanden ist

Bewertungsgrundlage: Datenanalyse aus Herstellerangaben, Bedienungsanleitungen, Normwerten und ausgewerteten Fremdtests — kein eigener Praxistest. Deshalb schreiben wir „Empfehlung“ und nicht „Testsieger“.

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Bildnachweise

Gastroback (Herstellerbild, zugeschnitten)