3 weitere Fragen dazu
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Drei Begriffe stehen im Suchcluster nebeneinander und meinen nicht dasselbe. Bevor man nach einer Pfanne sucht, die etwas nicht hat, hilft es zu wissen, was man da eigentlich ausschließt.
Was die Abkürzungen bezeichnen
- PFAS ist ein Sammelbegriff. Er steht für per- und polyfluorierte Alkylverbindungen — eine sehr große Stoffgruppe, nicht ein einzelner Stoff.
- PTFE ist einer dieser Stoffe: Polytetrafluorethylen. Es gehört zur PFAS-Gruppe.
- Teflon ist keine Stoffbezeichnung, sondern ein Markenname für PTFE-Beschichtungen. Umgangssprachlich wird er für Antihaftbeschichtungen überhaupt verwendet, auch für solche, die anders aufgebaut sind.
Praktisch heißt das: Wer „ohne PTFE“ sucht, sucht enger als wer „ohne PFAS“ sucht. Und wer „ohne Teflon“ sucht, meint meistens beides und manchmal etwas Drittes.
Der Befund: Die Hersteller sagen dazu gar nichts
Wir haben für unseren Vergleich vier unbeschichtete Pfannen von zwei Herstellern ausgewertet, jeweils die vollständige Produktseite samt Datenblock.
Das Wichtigste in Kürze
- Produktseiten mit dem Wort PFAS
- 0 von 4
- Produktseiten mit dem Wort PTFE
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Kein einziges Mal. Weder Fissler noch Turk greifen die Begriffe auf, obwohl im Suchcluster zu Pfannen ein Dutzend Anfragen auf höchster Priorität genau danach fragen.
Das ist kein Verstecken — bei einer Pfanne ohne jede Beschichtung stellt sich die Frage sachlich gar nicht. Es ist aber eine verpasste Auskunft: Wer wegen dieser Sorge sucht, findet auf der Herstellerseite kein Wort, das ihn beruhigt, und muss den Umweg über die Materialangabe gehen.
Der Umweg, der funktioniert
Statt nach einem Begriff zu suchen, der nicht da ist, prüft man drei Felder:
| Prüfpunkt | Was dort stehen sollte |
|---|---|
| Material | ein reiner Werkstoff — „Edelstahl 18/10“, „Schmiedeeisen“, „Gusseisen“. Kein Zusatz, keine Schicht |
| Beschichtung | das Feld sollte gar nicht existieren. Existiert es, ist die Pfanne beschichtet |
| Material Griff | derselbe Werkstoff oder ein anderes Metall. Steht dort Kunststoff, ist er es auch |
In unserem Feld sieht das so aus:
| Pfanne | Materialangabe des Herstellers |
|---|---|
| Fissler Original-Profi (beide) | „Edelstahl 18/10“, Griff „Edelstahl 18/10“. Die Beschreibung nennt sie ausdrücklich „die unbeschichtete Pfanne“ |
| Turk (beide) | „Schmiedeeisen“. Dazu der Satz: „Sie kommt komplett ohne künstliche Beschichtung aus“ |
Beides ist eindeutig. Nur eben nicht mit dem Wort, nach dem gesucht wird.
Die Falle heißt nicht PFAS, sondern Produktname
Der praktisch häufigste Fehlgriff hat mit Chemie nichts zu tun. Wir haben für diesen Vergleich zuerst eine bekannte deutsche Serie geprüft, deren Name nach massivem Metall klingt — und auf deren Kollektionsseite die Felder „Innenbeschichtung“ und „Außenbeschichtung“ stehen, samt einer Ausführung „mit beschichtetem Schüttrand“.
Wörter wie „Profi“, „Resist“, „Titan“ oder „Stein“ im Produktnamen sagen über die Beschichtung nichts. Das Datenfeld sagt alles.
Was an die Stelle der Beschichtung tritt
Das ist die Frage hinter der Frage. Eine Antihaftbeschichtung leistet etwas, und wer sie weglässt, muss wissen, was er stattdessen bekommt:
- Bei Edelstahl: nichts. Fissler verspricht an keiner Stelle eine Antihaftwirkung. Die Pfanne ist zum scharfen Anbraten gedacht; ob etwas haftet, entscheidet die Temperatur, nicht die Oberfläche.
- Bei Eisen: die Patina. Turk schreibt es selbst: „Ihre Antihaftwirkung entsteht ganz natürlich durch die Patina und wird mit der Zeit immer besser.“ Das ist eine Schicht aus eingebranntem Öl, die man selbst aufbaut — sie kann nicht abblättern, weil sie ständig erneuert wird.
Welche vier Pfannen wir verglichen haben und wie sie sich sonst unterscheiden, steht in der Bestenliste der Pfannen ohne Beschichtung. Wie die Patina entsteht und welches Öl dafür taugt, klärt der Ratgeber zum Einbrennen.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen PFAS, PTFE und Teflon?
Enthalten unbeschichtete Pfannen PFAS?
Woran erkenne ich eine PFAS-freie Pfanne beim Kauf?
Ist eine Edelstahlpfanne besser als eine Eisenpfanne, wenn ich keine Beschichtung will?
Sind beschichtete Pfannen deshalb gefährlich?

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