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RatgeberDatenanalysefonduetopf reinigen

Fonduetopf reinigen: Was wirklich in die Spülmaschine darf

„Spülmaschinengeeignet: Ja“ steht auf zwei von sechs Produktseiten — und beantwortet die Frage trotzdem nicht. Wir haben die Reinigungskapitel aller lesbaren Anleitungen gelesen und ausgezählt, welches Teil nach Herstellerangabe wirklich in die Maschine darf.

Dr. Michael NiestrojVeröffentlicht 19. September 2026Aktualisiert 19. September 20268 Min. Lesezeit
Gehört zum VergleichFondue für 6 Personen: 6 elektrische Sets im Vergleich6 weitere Fragen dazu am Ende des Beitrags
Inhalt · 7 Abschnitte
  1. 01Wo die Antwort steht — und wo nicht
  2. 02Vier Erlaubnisse, vier verschiedene Einschränkungen
  3. 03Ein Haus widerspricht sich selbst
  4. 04Zwei Häuser schweigen — auf 64 und auf 28 Seiten
  5. 05Was kein Hersteller sagt
  6. 06Der Schritt davor: wohin das Fett gehört
  7. 07Was das für die Kaufentscheidung heißt

Nach dem Fondue steht ein Topf auf dem Tisch, in dem Fett erstarrt oder Käse antrocknet, dazu sechs oder acht Gabeln und ein Spritzschutz. Die naheliegende Frage lautet: Darf das in die Spülmaschine?

Die Hersteller beantworten sie — nur nicht mit Ja oder Nein. Wir haben für die sechs Geräte unseres Vergleichs alle abrufbaren Reinigungskapitel gelesen, zusammen 257 Seiten Bedienungsanleitung bei fünf Häusern, dazu die sechs Verkaufsseiten. Das Ergebnis ist unübersichtlicher als erwartet: Vier Häuser erlauben die Maschine, und jedes hängt eine andere Art von Einschränkung daran. Zwei erwähnen sie überhaupt nicht.

Wo die Antwort steht — und wo nicht

Wer sie sucht, sucht sie zuerst im Datenblatt. Dort steht sie meistens nicht.

Das Wichtigste in Kürze

Produktseiten mit einem Feld „Spülmaschinengeeignet“
2 von 6
Häuser, die in diesem Feld sagen, für WELCHE Teile das gilt
1 von 6
Häuser, die die Spülmaschine überhaupt erlauben
4 von 6
Häuser, die ein Spülprogramm, eine Temperatur oder eine Korbposition nennen
0 von 6

Bei vier von sechs Geräten muss man also ein PDF öffnen, um die Frage zu klären — und bei zweien davon steht die Antwort auch dort nicht.

GerätAuf der ProduktseiteIn der AnleitungZu Amazon
Rommelsbacher F 1200kein Feldja, aber nur „gelegentlich“Preis auf Amazon prüfenAnzeige
WMF Lono„Spülmaschinengeeignet: Jaja — nur für den TopfPreis auf Amazon prüfenAnzeige
Spring PROFESSIONALkein Feldja, mit Gegenempfehlung; Gerät neinPreis auf Amazon prüfenAnzeige
Kela Simplon 66980kein Feldnicht erwähnt, 64 SeitenPreis auf Amazon prüfenAnzeige
Klarstein Bambuskein Feldnicht erwähnt, 28 SeitenPreis auf Amazon prüfenAnzeige
Tefal EF2658Ja“ + „Außenschale und Topf“vor dem Kauf nicht lesbarPreis auf Amazon prüfenAnzeige

Bilder: Keck & Lang GmbH / kela (Herstellerbild) · Klarstein / Chal-Tec GmbH (Herstellerbild) · Rommelsbacher ElektroHausgeräte (Herstellerbild) · Spring International / Küchenprofi Group (Herstellerbild) · Tefal / Groupe SEB (Herstellerbild) · WMF Business Unit Consumer GmbH (Herstellerbild)

Vier Erlaubnisse, vier verschiedene Einschränkungen

Das ist der eigentliche Befund. Die vier Häuser, die die Maschine erlauben, schränken sie alle ein — aber keine zwei auf dieselbe Weise.

Rommelsbacher schränkt nach Häufigkeit ein. Die Regelanweisung der Anleitung ist Handwäsche: „Fonduetopf, Spritzschutzeinsatz und Fonduegabeln in heißem Wasser mit etwas Spülmittel säubern und abtrocknen.“ Dann folgt der Satz, um den es geht:

Gelegentlich können alle abnehmbaren Teile zur Reinigung in den Geschirrspüler gegeben werden.
Rommelsbacher, Bedienungsanleitung F 1200, 44 Seiten, Stand R2504

Wie oft „gelegentlich“ ist, steht nirgends — weder eine Zahl noch ein Anhaltspunkt. Die englische und die französische Fassung sagen dasselbe („From time to time“, „De temps en temps“), es ist also kein Übersetzungsfehler, sondern die Auskunft selbst.

WMF schränkt nach Bauteil ein. Hier ist die Anleitung die genaueste des ganzen Feldes — sie teilt das Set auf:

Den Edelstahltopf in warmem Wasser unter Zusatz eines handelsüblichen Spülmittels oder in der Spülmaschine reinigen. Den Deckel mit Gabelhalterung und die Gabeln mit heißem Wasser unter Zusatz von Spülmittel reinigen.
WMF, Bedienungsanleitung Lono Fondue-Set, 37 Seiten

Der Topf darf in die Maschine, der Deckel mit der Gabelhalterung und die acht Gabeln nicht. Das ist eine brauchbare Auskunft — und sie widerspricht der eigenen Produktseite.

Spring erlaubt und rät im selben Absatz ab.

Den Fondue-Topf, den Spritzschutz sowie die Gabeln können Sie in der Spülmaschine reinigen. Wir empfehlen jedoch eine schonende Reinigung von Hand mit warmem Wasser und einem milden Spülmittel.
Spring, Bedienungsanleitung ELEKTRO LINE PROFESSIONAL, 84 Seiten

Das Rechaud selbst darf ausdrücklich nicht hinein; die Anleitung führt das zweimal unter der Überschrift „Gefahr!“, deutsch und englisch gleichlautend.

Tefal nennt als einziges Haus die Teile im Datenblatt — und nennt zwei. Das Merkmalsblatt trägt „Spülmaschinengeeignet = Ja“ und daneben ein zweites Feld: „Spülmaschinengeeignet - Details = Außenschale und Topf“. Solche Präzisierungen gibt es in dieser Klasse sonst nicht. Zum Lieferumfang gehören allerdings auch acht Gabeln und ein Spritzschutz, und über die sagt das Blatt nichts — die Unterlage, die es sagen könnte, ist vor dem Kauf nicht lesbar.

Das Wichtigste in Kürze

Vier Erlaubnisse, vier verschiedene Formen der Einschränkung — nach Bauteil, nach Häufigkeit, per Gegenempfehlung, per unvollständiger Teileliste

Ein Haus widerspricht sich selbst

Auf der WMF-Produktseite steht in der Datentabelle ein Feld „Spülmaschinengeeignet“, und der Wert lautet „Ja“. Ein Wort, kein Zusatz, kein Detailfeld. Wer nur diese Zeile liest, packt folgerichtig alles ein.

Die Anleitung desselben Herstellers für dasselbe Gerät erlaubt die Maschine dann nur für ein Teil von dreien. Das „Ja“ der Verkaufsseite gilt für den Topf; Deckel und Gabeln verweist der Hersteller auf Handwäsche.

Das entwertet die Angabe nicht, aber es verschiebt, wo man sie liest. Ein Datenfeld mit einem Wort beantwortet die Frage nach der Spülmaschine nur dann, wenn das Gerät aus einem Teil besteht. Ein Fondue-Set besteht aus vieren.

Zwei Häuser schweigen — auf 64 und auf 28 Seiten

Bei Kela und Klarstein kommt das Wort Spülmaschine in der vollständigen Anleitung nicht vor. Nicht im deutschen Teil, und auch in keiner der übrigen Sprachfassungen — bei Kela sind das 64 Seiten, bei Klarstein 28 in fünf Sprachen.

Beide beschreiben stattdessen Handwäsche. Kela: „Reinigen Sie anschließend den Fonduetopf (l) mit Wasser und handelsüblichem Spülmittel und trocknen Sie ihn ab.“ Das ist eine Anweisung, keine Freigabe — und der Umkehrschluss wäre keiner: Dass ein Topf abnehmbar ist, sagt nichts darüber, ob er maschinenfest ist. Beim Kela ist er abnehmbar, und eine Maschinenfreigabe gibt es trotzdem nicht.

Klarsteins Reinigungskapitel ist der kürzeste Fall im Feld. Es besteht aus drei Sätzen, nennt weder den Fonduetopf noch die Bambusbasis beim Namen und begründet seine Verbote so:

Reinigen Sie das Gerät mit dem milden Reiniger und einem weichen Tuch. Verwenden Sie für die Reinigung keine harten Bürsten, kratzende Materialien und/oder Alkohol, Benzin oder andere organische Reinigungsmittel, damit die Antihaftbeschichtung nicht beschädigt wird.
Klarstein, Bedienungsanleitung Bambus Fondue 10035221, 28 Seiten

Der Haken daran: Titel und Merkmalsliste desselben Geräts führen Topf und Heizplatte als Edelstahl. Welches Bauteil hier beschichtet sein soll, steht in keiner der beiden Quellen — und damit auch nicht, was genau man mit dem weichen Tuch schont. Es ist das einzige Gerät des Vergleichs mit einer Holzbasis; ob die ins Wasser darf, beantwortet der eine Satz „Tauchen Sie die Gerätebasis niemals in Wasser oder andere Flüssigkeiten“ immerhin klar.

Was kein Hersteller sagt

Zwei Auskünfte fehlen bei allen sechs Geräten, und beide wären die eigentlich nützlichen.

Erstens nennt keiner ein Programm. Kein Haus schreibt, ob das Kurzprogramm reicht, ob eine Höchsttemperatur gilt oder ob Teile in den Oberkorb gehören. Bei einem Topf, in dem eben noch Fett stand, ist genau das die Frage — die Erlaubnis allein sagt nichts darüber, wie sie gemeint ist.

Zweitens weiß niemand, was da eigentlich gespült wird. Vier der sechs Häuser benutzen für irgendein Bauteil das Wort „Antihaftbeschichtung“ — Rommelsbacher für die Heizplatte, Tefal und Kela für den Topf, Klarstein für ein Bauteil, das die eigene Merkmalsliste bestreitet. Bei keinem davon steht, woraus die Schicht besteht. Ob ein Maschinenreiniger ihr zusetzt, lässt sich deshalb aus den Herstellerangaben nicht beantworten, und wir schätzen es nicht.

Für die Spülfrage zählt davon allerdings nur, was auch hineindarf — und das ist weniger, als die Vier vermuten lässt. Die beiden beschichteten Heizplatten kommen nach denselben Anleitungen nie in die Nähe einer Maschine (Rommelsbacher: „Das Basisgerät sowie die Heizplatte mit einem feuchten Lappen reinigen“; Spring: „Reinigen Sie es nicht in der Spülmaschine“). Kelas beschichteter Topf hat überhaupt keine Freigabe, Klarsteins beschichtetes Bauteil ist nicht einmal benannt.

Das Wichtigste in Kürze

Beschichtete Teile mit einer Maschinenfreigabe des Herstellers (Tefals Topf)
1 von 6

Der Schritt davor: wohin das Fett gehört

Bevor überhaupt gespült wird, muss das gebrauchte Öl aus dem Topf. Auch das sagen nicht alle.

Das Wichtigste in Kürze

Lesbare Anleitungen, die sagen, wohin das gebrauchte Fett gehört
3 von 5

WMF („Verbrauchtes Fett nicht in den Ausguss gießen. Das erkaltete Fett in den Hausmüll geben“), Kela („Verbrauchte Speiseöle und Speisefette sind kein Abwasser“) und Spring („Gießen Sie abgekühltes Öl/Fett, Brühe, Käse oder Schokolade nicht in den Ausguss“) nennen es. In den Anleitungen von Rommelsbacher und Klarstein kommen die Wörter Ausguss, Abwasser und Abfluss nicht vor.

Was das für die Kaufentscheidung heißt

  • Sie wollen den Topf regelmäßig in die Maschine geben. Dann suchen Sie nicht das Feld „Spülmaschinengeeignet“, sondern das Reinigungskapitel der Anleitung — und zwar vor dem Kauf. Bei vier der sechs Geräte steht die Antwort ausschließlich dort, und bei zweien auch dort nicht.
  • Sie wollen alles einräumen, nicht nur den Topf. Dann ist die Frage, ob der Hersteller die Teile einzeln durchgeht. Genau ein Haus tut das im Datenblatt (Tefal, mit zwei von vier Teilegruppen), genau eines in der Anleitung (WMF, mit Topf ja und Deckel plus Gabeln nein).
  • Sie kaufen ein Gerät mit beschichtetem Topf. Dann kaufen Sie eine Unbekannte mit: Weder Tefal noch Kela nennt den Stoff der Schicht, und bei Klarstein ist nicht einmal gesagt, welches Teil sie trägt. Ein blanker Edelstahltopf nimmt Ihnen diese Frage ab — den haben drei der sechs Geräte.
  • Sie achten auf die Basis, nicht auf den Topf. Kein Gerätesockel darf ins Wasser — das ist die einzige Aussage, in der sich alle lesbaren Anleitungen einig sind. Bei einem Gerät mit Holzbasis ist das der Teil, der die Reinigung dauerhaft bestimmt.

Der WMF Lono ist in diesem einen Punkt das transparenteste Gerät des Vergleichs: blanker Edelstahltopf ohne Beschichtungsfrage und eine Anleitung, die Teil für Teil sagt, was in die Maschine darf. Dass er in der Gesamtwertung trotzdem hinter dem Rommelsbacher F 1200 liegt, hat andere Gründe — sie stehen samt Rechnung in der Bestenliste der Fondue-Sets für 6 Personen.

Welche Geräte ihren Topf überhaupt vom Sockel nehmen lassen und was er ohne Strom noch kann, steht in Fondue ohne Strom. Wie viel überhaupt in den Topf darf — und warum das die schwierigere Zahl ist —, rechnet Wie viel Fleisch pro Person vor.

Häufige Fragen

Darf ein Fonduetopf in die Spülmaschine?
Bei vier der sechs Geräte unseres Vergleichs ja — aber jeder Hersteller schränkt es anders ein. WMF erlaubt die Maschine ausdrücklich nur für den Edelstahltopf und verweist Deckel und Gabeln auf Handwäsche. Rommelsbacher erlaubt sie für „alle abnehmbaren Teile“, aber nur „gelegentlich“, ohne zu sagen, wie oft das ist. Spring erlaubt Topf, Spritzschutz und Gabeln und empfiehlt im selben Absatz trotzdem Handwäsche. Tefal nennt im Merkmalsblatt „Außenschale und Topf“. Bei Kela und Klarstein kommt die Spülmaschine in der vollständigen Anleitung überhaupt nicht vor — auf 64 beziehungsweise 28 Seiten und in keiner Sprachfassung; beide beschreiben ausschließlich Handwäsche. Eine pauschale Antwort gibt es also nicht, und der Blick ins Reinigungskapitel der jeweiligen Anleitung ersetzt sie nicht, er ist sie.
Heißt „abnehmbarer Topf“, dass er spülmaschinenfest ist?
Nein, und das ist der häufigste Kurzschluss bei dieser Frage. Beim Kela Simplon 66980 verlangt das Reinigungskapitel sogar ausdrücklich, den Topf abzunehmen — „Nehmen Sie den Fonduetopf (l) vom Geräteunterteil (c)“ —, und trotzdem gibt derselbe Hersteller auf 64 Seiten keine Spülmaschinenfreigabe. Gespült wird dort laut Anleitung „mit Wasser und handelsüblichem Spülmittel“, also von Hand. Abnehmbarkeit ist eine Aussage über die Bauart, Maschinenfestigkeit eine über das Material und die Beschichtung. Nachzählen lässt sich das so: Bei vier der sechs Geräte deckt die Erlaubnis nicht alle abnehmbaren Teile ab — WMF nennt nur den Topf, Tefal nur Außenschale und Topf, Kela und Klarstein geben gar keine. Nur Rommelsbacher und Spring nennen alle abnehmbaren Teile, der eine mit dem Zusatz „gelegentlich“, der andere mit einer Gegenempfehlung zur Handwäsche im selben Absatz. Abnehmbar ist der Topf in allen sechs Fällen.
Warum steht auf der Produktseite „Spülmaschinengeeignet: Ja“ und in der Anleitung etwas anderes?
Weil das Datenfeld ein Gerät beschreibt und die Anleitung seine Teile. Beim WMF Lono trägt die Datentabelle der Produktseite ein Feld „Spülmaschinengeeignet“ mit dem Wert „Ja“ — ein Wort, ohne Zusatz. Die Bedienungsanleitung desselben Geräts erlaubt die Maschine dann nur für den Edelstahltopf und schreibt für den Deckel mit Gabelhalterung und die acht Gabeln Handwäsche vor. Ein Fondue-Set besteht aber aus Topf, Deckel, Gabeln und Heizbasis; ein einzelnes Ja kann für vier Teile nicht dasselbe bedeuten. Welche der beiden Angaben gilt, sagt WMF nicht — wir führen deshalb beide. Das einzige Haus, das die Teile im Datenblatt selbst aufzählt, ist Tefal mit „Außenschale und Topf“.
Welches Spülprogramm empfehlen die Hersteller?
Keines. Keiner der sechs Hersteller nennt ein Programm, eine Höchsttemperatur oder eine Korbposition — weder in den fünf lesbaren Anleitungen noch auf den sechs Produktseiten. Das ist insofern bemerkenswert, als dieselben Häuser bei anderen Fragen sehr wohl ins Detail gehen: Rommelsbacher veröffentlicht fünfzehn bezifferte Temperaturstufen für den Betrieb, WMF beziffert Mindest- und Höchstfüllmenge auf 0,8 und 1,2 Liter. Für das Spülen gibt es diese Genauigkeit bei keinem.
Schadet die Spülmaschine der Antihaftbeschichtung?
Das lässt sich aus den Herstellerangaben nicht beantworten, und wir schätzen es nicht. Vier der sechs Häuser benutzen das Wort „Antihaftbeschichtung“ — beim Rommelsbacher F 1200 für die Heizplatte, beim Tefal EF2658 und beim Kela Simplon für den Topf, beim Klarstein Bambus für ein Bauteil, das Titel und Merkmalsliste als Edelstahl führen. Bei keinem dieser vier steht in irgendeiner Quelle, woraus die Schicht besteht. Ohne den Stoff lässt sich über seine Beständigkeit gegen Maschinenreiniger nichts Belastbares sagen. Für das Spülen ist davon allerdings nur der Topf erheblich, und genau ein beschichteter Topf hat eine Maschinenfreigabe: der des Tefal EF2658. Die beiden beschichteten Heizplatten dürfen nach ihren eigenen Anleitungen nie in die Maschine. Wer die Frage gar nicht erst haben will, nimmt eines der drei Geräte mit blankem Edelstahltopf — WMF Lono, Spring PROFESSIONAL oder Rommelsbacher F 1200. BERICHTIGT am 19.09.2026: Hier stand zuvor, WMF und Spring seien „die beiden unbeschichteten Geräte“. Das trifft nur auf den WMF Lono zu; Springs Anleitung nennt für die Rechaudplatte eine „Plattenbeschichtung“. Unbeschichtet ist bei Spring der Topf, nicht das Gerät.
Darf das Gerät selbst oder die Heizbasis ins Wasser?
Nein, und darin sind sich alle lesbaren Anleitungen einig. Spring führt es zweimal unter der Überschrift „Gefahr!“: „Reinigen Sie es nicht in der Spülmaschine“, gemeint ist das Rechaud. WMF verlangt, Heizplatte und Anschlussleitung „nicht mit Flüssigkeiten“ zu behandeln. Klarstein schreibt „Tauchen Sie die Gerätebasis niemals in Wasser oder andere Flüssigkeiten“ — bei einem Gerät mit Bambusbasis die praktisch wichtigste Zeile des Kapitels. Kela: „Tauchen Sie das Elektrogerät keinesfalls ins Wasser und halten Sie es niemals unter fließendes Wasser.“ Rommelsbacher verlangt, Basisgerät und Heizplatte nur mit einem feuchten Lappen zu reinigen und darauf zu achten, dass von unten kein Dampf oder Wasser eindringt. Wo also von „spülmaschinengeeignet“ die Rede ist, sind immer nur die abnehmbaren Teile gemeint, nie das Gerät.
Wohin gehört das gebrauchte Fondue-Fett?
In den Hausmüll, nicht in den Ausguss — das sagen allerdings nur drei der fünf lesbaren Anleitungen. WMF: „Verbrauchtes Fett nicht in den Ausguss gießen. Das erkaltete Fett in den Hausmüll geben.“ Kela: „Verbrauchte Speiseöle und Speisefette sind kein Abwasser. Entsorgen Sie diese aus Gründen des Umweltschutzes mit Ihrem Hausmüll.“ Spring nennt zusätzlich Brühe, Käse und Schokolade und empfiehlt dasselbe. In den Anleitungen von Rommelsbacher und Klarstein kommen die Wörter Ausguss, Abwasser und Abfluss überhaupt nicht vor; bei Tefal ist keine gerätebezogene Anleitung abrufbar, dort ist die Angabe vor dem Kauf nicht lesbar.
Gehört zum VergleichFondue für 6 Personen: 6 elektrische Sets im VergleichAlle sechs Geräte werben mit geregelter Hitze. Nachlesen kann man sie bei genau einem. Sechs elektrische Fondue-Sets aus sechs Häusern — und die Frage, wie viel für sechs Personen wirklich in den Topf darf, beantworten nur zwei davon.Zum Vergleich

6 weitere Fragen dazu

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